Neuigkeiten

August 2018

Im abgeschlossenen Monitoringjahr 2017/2018 konnten in Sachsen 54 C1-Nachweise sowie 8 C3-Hinweise auf den Luchs registriert werden. Neben den vielen sicheren Belegen aus dem Westerzgebirge, wo sich nach wie vor das bekannte Luchsmännchen aufhält, gab es diesmal auch aus der Lausitz einen sicheren Nachweis – nördlich von Hoyerswerda wurde im Februar 2018 ein Luchs von einer Wildkamera erfasst. Das Tier stammt nachweislich aus dem Harz, dort wurde es 2016 damals noch als Jungtier mit einer Ohrmarke versehen. Es handelt sich ebenfalls um ein männliches Individuum. Dieser Luchs konnte erstmals im November 2017 in Südbrandenburg belegt werden.
An dieser Stelle möchten wir wieder allen Personen danken, die uns beim Luchsmonitoring unterstützen!

Januar 2018

Auch zu Beginn des neuen Jahres konnte der Luchskuder wieder am Felsenstandort aufgenommen werden. Er bleibt also seinem Revier treu.

Oktober 2017

Im August und September sind wieder einige Fotofallenbilder vom Pinselohr im Westerzgebirge entstanden. Allerdings erreichten uns aus den anderen Regionen Sachsens im laufenden Monitoringjahr bisher nur sehr wenige Hinweise. Leider findet eine Zuwanderung weiterer Luchse in den Freistaat offensichtlich derzeit nicht statt.

Juli 2017

Wieder ist ein Monitoringjahr abgeschlossen, im Zeitraum von Mai 2016 bis April 2017 wurden insgesamt 32 C1-Nachweise aus dem Westerzegbirge, sowie ein C2 und sechs C3 Hinweise aufgenommen. Der verstärkte Einsatz von Fotofallen im fraglichen Gebiet erbrachte nun also auch mehr Luchsbilder. Unser bekanntes Luchsmännchen “Fidelius” beläuft demnach weiterhin sein Revier. Vielen Dank für alle Hinweismeldungen!

Dezember 2016

Auch Ende Oktober sowie Ende November wurde der Luchs wieder an gleicher Stelle von der Kamera erfasst.

Wir wünschen allen ehrenamtlichen Luchs-Erfassern geruhsame Feiertage und einen gelungenen Start ins neue Jahr! Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!

September 2016

Auch im August war unser Luchsmännchen erneut am altbewährten Fotofallenstandort aktiv, so dokumentieren zwei Bilderserien wie er seinen Weg am Felsen vorbei nimmt. Aus anderen Regionen konnten allerdings im aktuellen Monitoringjahr bisher noch keine weiteren Nach- oder Hinweise auf den Luchs registriert werden.

Vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wurden uns nun sechs weitere Fotofallen vom Typ Cuddeback für das opportunistische Fotofallenmonitoring zur Verfügung gestellt. Diese werden in den kommenden Wochen im Freiland zum Einsatz kommen.

Juli 2016

Im abgeschlossenen Monitoringjahr 2015-2016 wurden insgesamt 26 Hinweise auf den Luchs registriert, darunter 12 sichere Foto- bzw. Video-Nachweise (C1) sowie zwei dokumentierte und überprüfte Spuren (C2). Nach wie vor konzentrieren sich diese Nachweise allerdings auf die Region zwischen Breitenbrunn und Johanngeorgenstadt im westlichen Erzgebirge, während Beobachtungen (C3) auch aus andern Gebieten Südsachsens, wie z.B. der Sächsischen Schweiz vorliegen. So kann davon ausgegangen werden, dass der einzelne männliche Luchs zwar weiterhin sein Revier beläuft, es aber vermutlich zu keiner weiteren Zuwanderung nach Sachsen kam.

März 2016

Im vergangenen Winter konnte der Luchs an zwei verschiedenen Standorten zwischen Johanngeorgenstadt und Breitenbrunn insgesamt sieben Mal anhand von Fotofallenbildern sicher nachgewiesen werden. Außerdem gab es aus dieser Region auch immer wieder Sichtungen und Spurenfunde. Wir gehen davon aus, dass es sich um das vermutlich bereits seit 2013 dort ansässige Tier handelt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat dieser Luchskuder ein grenzübergreifendes Revier.

Ende Februar/Anfang März konnten Sichtbeobachtungen aus der vorderen Sächsischen Schweiz aufgenommen werden, diese Hinweise auf ein Luchsvorkommen sind bisher allerdings nicht sicher belegt.

Juni 2015

Nachdem es im Frühjahr längere Zeit keine sicheren Luchsnachweise aus Sachsen gab, wurde nun Anfang Juni erneut eine Fotofallenbildserie des Luchses im Westerzgebirgeaufgenommen. Da alle Fotos aus dieser Region einen Luchs mit relativ schwacher Fellfleckung zeigen, ist eine Individualisierung nicht möglich. Dennoch scheint es relativ wahrscheinlich, dass die Nachweise aus den vergangenen Monaten durch ein und das selbe Tier verursacht wurden.

Im nun abgeschlossenen Luchsjahr 2014-2015 wurden acht C1-Nachweise (Fotofallen) und drei C2-Hinweise (Spuren) registriert, alle diese Belege stammen aus der Region um Breitenbrunn im Westerzgebirge. Außerdem konnten 12 C3-Hinweise aufgenommen werden, dabei handelt es sich hauptsächlich um Beobachtungen, die sich über den gesamten südsächsischen Raum verteilen.

Februar 2015

Im Westerzgebirge gibt es seit Januar diesen Jahres wieder Hin- und Nachweise auf einen Luchs. Neben Sichtbeobachtungen und gut dokumentierten Spurenfunden gelang bisher

Aufnahmen aus dem sächsischen Fotofallenmonitoring