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Aktuelles

 

Der Flyer zum Luchs-Monitoring in Sachsen steht unter Monitoring als download zur Verfügung!

 

Oktober 2017

Im August und September sind wieder einige Fotofallenbilder vom Pinselohr im Westerzgebirge entstanden. Allerdings erreichten uns aus den anderen Regionen Sachsens im laufenden Monitoringjahr bisher nur sehr wenige Hinweise. Leider findet eine Zuwanderung weiterer Luchse in den Freistaat offensichtlich derzeit nicht statt.

 

Juli 2017

Wieder ist ein Monitoringjahr abgeschlossen, im Zeitraum von Mai 2016 bis April 2017 wurden insgesamt 32 C1-Nachweise aus dem Westerzegbirge, sowie ein C2 und sechs C3 Hinweise aufgenommen. Der verstärkte Einsatz von Fotofallen im fraglichen Gebiet erbrachte nun also auch mehr Luchsbilder. Unser bekanntes Luchsmännchen "Fidelius" beläuft demnach weiterhin sein Revier. Vielen Dank für alle Hinweismeldungen!

 

Dezember 2016

Auch Ende Oktober sowie Ende November wurde der Luchs wieder an gleicher Stelle von der Kamera erfasst.

Wir wünschen allen ehrenamtlichen Luchs-Erfassern geruhsame Feiertage und einen gelungenen Start ins neue Jahr! Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!

 

September 2016

Auch im August war unser Luchsmännchen erneut am altbewährten Fotofallenstandort aktiv, so dokumentieren zwei Bilderserien wie er seinen Weg am Felsen vorbei nimmt. Aus anderen Regionen konnten allerdings im aktuellen Monitoringjahr bisher noch keine weiteren Nach- oder Hinweise auf den Luchs registriert werden.

Vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wurden uns nun sechs weitere Fotofallen vom Typ Cuddeback für das opportunistische Fotofallenmonitoring zur Verfügung gestellt. Diese werden in den kommenden Wochen im Freiland zum Einsatz kommen.

 

Juli 2016

Im abgeschlossenen Monitoringjahr 2015-2016 wurden insgesamt 26 Hinweise auf den Luchs registriert, darunter 12 sichere Foto- bzw. Video-Nachweise (C1) sowie zwei dokumentierte und überprüfte Spuren (C2). Nach wie vor konzentrieren sich diese Nachweise allerdings auf die Region zwischen Breitenbrunn und Johanngeorgenstadt im westlichen Erzgebirge, während Beobachtungen (C3) auch aus andern Gebieten Südsachsens, wie z.B. der Sächsischen Schweiz vorliegen. So kann davon ausgegangen werden, dass der einzelne männliche Luchs zwar weiterhin sein Revier beläuft, es aber vermutlich zu keiner weiteren Zuwanderung nach Sachsen kam.

 

März 2016

Im vergangenen Winter konnte der Luchs an zwei verschiedenen Standorten zwischen Johanngeorgenstadt und Breitenbrunn insgesamt sieben Mal anhand von Fotofallenbildern sicher nachgewiesen werden. Außerdem gab es aus dieser Region auch immer wieder Sichtungen und Spurenfunde. Wir gehen davon aus, dass es sich um das vermutlich bereits seit 2013 dort ansässige Tier handelt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat dieser Luchskuder ein grenzübergreifendes Revier.

Ende Februar/Anfang März konnten Sichtbeobachtungen aus der vorderen Sächsischen Schweiz aufgenommen werden, diese Hinweise auf ein Luchsvorkommen sind bisher allerdings nicht sicher belegt.

 

Juni 2015

Nachdem es im Frühjahr längere Zeit keine sicheren Luchsnachweise aus Sachsen gab, wurde nun Anfang Juni erneut eine Fotofallenbildserie des Luchses im Westerzgebirge aufgenommen. Da alle Fotos aus dieser Region einen Luchs mit relativ schwacher Fellfleckung zeigen, ist eine Individualisierung nicht möglich. Dennoch scheint es relativ wahrscheinlich, dass die Nachweise aus den vergangenen Monaten durch ein und das selbe Tier verursacht wurden.

Im nun abgeschlossenen Luchsjahr 2014-2015 wurden acht C1-Nachweise (Fotofallen) und drei C2-Hinweise (Spuren) registriert, alle diese Belege stammen aus der Region um Breitenbrunn im Westerzgebirge. Außerdem konnten 12 C3-Hinweise aufgenommen werden, dabei handelt es sich hauptsächlich um Beobachtungen, die sich über den gesamten südsächsischen Raum verteilen.

 

Februar 2015

Im Westerzgebirge gibt es seit Januar diesen Jahres wieder Hin- und Nachweise auf einen Luchs. Neben Sichtbeobachtungen und gut dokumentierten Spurenfunden gelang bisher zweimal der Nachweis über eine unserer, in diesem Gebiet installierten Fotofallen.

 

September 2014

Der entflohene Bad Schandauer Luchskuder konnte in der letzten Augustwoche wieder eingefangen und in sein nun wieder ausbruchsicheres Gehege zurück gebracht werden.

 

August 2014

In den vergangenen drei Monaten konnten verschiedene Sichtbeobachtungen aber auch Meldungen von Luchsrufen aus dem südsächsischen Bereich aufgenommen werden, es waren allerdings keine bestätigten Hinweise oder gar sichere Nachweise darunter.

Aus dem Bad Schandauer Luchsgehege ist Ende Juli der Kuder "Alphons" aufgrund eines defekten Elektrozaunes entkommen. Es gibt bereits mehrere Luchsbeobachtungen aus dieser Region, die vermutlich auf den Gehegeflüchtling zurück geführt werden können. Bitte alle entsprechenden Sichtungen an uns oder die Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH (035022-90051) melden. Die verantwortlichen Tierärzte versuchen des Luchses wieder habhaft zu werden.

 

Mai 2014

Im nun abgeschlossenen Luchsjahr 2013-2014 konnten im südsächsischen Raum neben mehreren unbestätigten Hinweisen (C3) auch wieder zwei sichere Luchsnachweise (C1 - siehe unten) und zwei bestätigte Luchshinweise (C2) erbracht werden.
Im Juni bzw. Juli diesen Jahres werden für alle sächsischen Luchserfasser Weiterbildungsveranstaltungen angeboten – dabei wird u.a. Luchsexpertin Sybille Wölfl (Luchsprojekt Bayerischer Wald) das bayerische Luchsmonitoring vorstellen und von ihren Erfahrungen berichten.

 

Dezember 2013

Im November konnte wieder ein Luchs in Sachsen nachgewiesen werden. Im Osterzgebirge tauchte er vor der Wildkammera eines Jägers auf und wurde durch diese im Vorbeilaufen gefilmt (C1-Nachweis). Vielen Dank für die Daten!

Aus dem Wildgehege Moritzburg ist im Oktober erneut ein Luchs ausgebrochen, diesmal ein Weibchen. Nachdem es Ende Oktober noch zwei Beobachtungen aus dem Moritzburger Waldgebiet gab, konnten seither keine weiteren Hinweise auf das Aufenthaltsgebiet des Gehegeflüchtlings aufgenommen werden.

 

August 2013

Erneut ist ein Luchs im westlichen Erzgebirge vor der Wildkamera eines Jägers aufgetaucht - am frühen Morgen des 22.7.2013 konnte dieser sichere Foto-Nachweis erbracht werden.

Vielen Dank für die Übermittlung und Bereitstellung dieser Daten!

Die genetischen Analysen der gesammelten Urin- und Losungsproben erbrachten keinen Luchsnachweis. In einem Fall wurde Fuchsurin identifiziert, und zwei Proben erbrachten aufgrund des fortsgeschrittenen Alters/schlechten Zustandes leider keine Ergebnisse.

 

Mai 2013

Am 23.03. und 25. 5. 2013 fand eine Schulung der Wildtierbeauftragten unter den Jägern Sachsens statt. Ziel hierbei ist der Aufbau eines dauerhaften Wildmonitoringnetzwerkes durch die Jäger im Freistaat Sachsen, wobei die Arten Wolf und Luchs im Vordergrund stehen. Damit bekommt das bestehende Luchs-Erfassungssystem weitere Unterstützung.
Nachdem Anfang März 2013 ein Luchs im westlichen Erzgebirge (bei Rittersgrün) einem Jäger vor die Wildkamera gelaufen war (C1-Nachweis), konnten aus diesem Gebiet im Frühjahr weitere Hinweise, wie Spuren (C2-Hinweis) und Sichtbeobachtungen aufgenommen werden.
Zudem gab es aus dem Vogtland einen Luchs-Hinweis in Form einer dokumentierten Spur. Dort konnte auch Urin und Losung eingesammelt werden. Diese und weitere Proben werden derzeit im Labor für Wildtiergenetik in Gelnhausen (Außenstelle des Senckenbergmuseums) analysiert.

Der im Juli 2012 aus dem Moritzburger Wildgehege ausgebrochene Luchskuder konnte nicht wieder eingefangen werden und ist nun auch rein amtlich ein Wildtier, da die Eigentümer die Suche nach dem Luchs aufgegeben haben (BGB § 960). Es gibt allerdings seit Februar diesen Jahres auch keine Hinweise mehr darauf, dass sich das Tier noch im Landkreis aufhalten würde.

 

November 2012
Anfang November konnte im Werdauer Wald ein Jäger einen Luchs vom Ansitz aus fotografieren. Dieser sichere Beleg ist nach fast zwei Jahren wieder ein C1-Nachweis eines wilden Luchses in Sachsen (Gehegeflüchtlinge ausgenommen). Weitere Sichtbeobachtungen lassen darauf schließen, dass sich das Tier noch in der Region aufhält.
Im September trafen sich die Wolf- und Luchs-Experten der Bundesländer am BfN in Bonn, um die FFH-Berichte zu diesen beiden Arten zu erstellen. Für Sachsen konnten im vergangenen „Luchsjahr“ (Mai 2011 bis April 2012) lediglich sechs C3 Hinweise registriert werden, hierbei handelt es sich vorrangig um Sichtbeobachtungen aus dem südsächsischen Raum.
Erneut konnte ein Gehege-Luchs entkommen. Anfang Juli 2012 floh ein einjähriges Männchen aus dem Moritzburger Wildgehege, nachdem ein vom Gewitterstum gebrochener Ast die E-Anlage lahm gelegt hatte. Alle Versuche des Tieres wieder habhaft zu werden misslangen bisher. Der Luchs hält sich aber nach wie vor im Landkreis Meißen auf, wie Fotos und Sichtbeobachtungen belegen.

 

Januar 2012

Für das Jahr 2011 konnten in Sachsen insgesamt 13 Nach- bzw. Hinweise auf den Luchs aufgenommen werden, diesmal sind auch drei belegbare Nachweise (C1 und C2) aus der Sächsischen Schweiz dabei.

Es gibt leider keine eindeutig belegbaren Informationen zu dem Verbleib der im September 2010 aus dem Bad Schandauer Luchsgehege entflohenen Luchsin Cindy.

 

April 2011

Das letzte so genannte "Luchsjahr" ist um - in ganz Südsachsen konnten von Mai 2010 bis April 2011 bisher insgesamt sechs C3-Hinweise und vier C2-Nachweise gesammelt werden. Endlich gibt es auch einen Fotofallen-Beleg aus der Sächsischen Schweiz, allerdings auf tschechischer Seite unweit der Grenze.

Das systematische Fotofallenmonitoring im Vogtland (siehe Forschung) wurde leider ohne ein einziges Luchsfoto abgeschlossen. Die Kameras werden nun umverteilt und in den opportunistischen Fotofalleneinsatz eingegliedert. Derzeit sind im gesamten Südsächsischen Raum 20 Fotofallen auf "Luchsjagd". An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das ehrenamtliche Engagement der Luchs-Erfasser bei der Betreuung der Fotofallen!

 

Dezember 2010

Im Jahr 2010 wurden nur relativ wenige Hinweise auf den Luchs aufgenommen. Allerdings gibt es endlich einen eindeutig belegbaren Nachweis - Ende November wurde bei Hinterhermsdorf in der Sächsischen Schweiz eine Luchsspur dokumentiert!

Die entflohene Luchsin Cindy ist zwar immer noch auf freiem Fuß, bleibt aber nach wie vor in der Nähe des Geheges.

 

Oktober 2010

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie stellt vier weitere Fotofallen (HC600 Reconyx) für das Luchs-Monitoring zur Verfügung, diese kommen im Vogtland sowie im Erzgebirge zum Einsatz . Damit stehen im südlichen Sachsen insgesamt 27 Fotofallen scharf!

Aus dem Luchsgehege in Bad Schandau ist am 7. September ein weiblicher Luchs ausgebrochen. Das Tier wird immer wieder im Bereich um Ostrau herum gesichtet, es ist allerdings bisher noch nicht gelungen, die Luchsin wieder einzufangen.

 

Juli 2010

Auch im letzten Winterhalbjahr konnte über das aktive Fotofallenmonitoring im Vogtland kein Luchsnachweis erzielt werden. Die weiteren 12 über das südliche Sachsen verteilten Fotofallen brachten ebenfalls keinen Nachweis auf das Pinselohr, stehen aber weiterhin scharf.

Insgesamt haben wir im Zeitraum 2009 für ganz Sachsen 18 Luchs-Hinweise aufnehmen können, leider sind es wieder nur C3-Hinweise - also nach den SCALP-Kriterien keine eindeutig belegbaren Nachweise.

 

 

Dezember 09

Für das opportunistische Fotofallenmonitoring im Erzgebirge, der Sächsischen Schweiz und dem Zittauer Gebirge wurden im Laufe des letzen Monats insgesamt 12 Fotofallen installiert (siehe Monitoring). Wir danken allen beteiligten Luchs-Erfassern für ihre Hilfe bei der Betreuung dieser Kameras!

 

November 09

Am 23./24.10.09 wurden im südlichen Vogtland erneut 12 Fotofallen und 34 Lockstöcke für das aktive Luchs-Monitoring (siehe Forschung) ausgebracht. Die Standorte wurden im Vergleich zum vorhergehenden Winter verändert, sowohl die Lockstöcke als auch die Fotofallen wurden an Wegen oder stark belaufenen Wildwechseln aufgestellt.

 

Oktober 09

Am 17. und 24. 10. fanden zwei Weiterbildungsveranstaltungen für alle sächsischen Luchs-Erfasser statt. Dabei ging es vor allem um die bisherige Datensammlung, Probleme im Erfassungssystem und neue Standards zur Dokumentation und Verifikation von Hinweisen auf die große Katze, auch eine Schulung zur Rissbeurteilung fand statt. Zusätzlich wurden hierbei acht für das Wolfs-Monitoring verantwortliche Landkreis-Vertreter Südsachsens mit in die Luchs-Erfassung einbezogen. Somit liegt nun die Aufgabe der Begutachtung von Wild- oder Nutztierrissen jeweils in den Händen von ein oder zwei Personen pro Landkreis.

 

Juli 09

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat kürzlich das Handbuch für ein "Monitoring von Großraubtieren in Deutschland" veröffentlicht. Das Werk beinhaltet u. a. einheitliche Standards zur Erfassung von Wolf, Luchs und Bär. Das BfN-Skript 251 ist

erhältlich im Fachgebiet FG I 1.1 Zoologischer Artenschutz,

Konstantinstrasse 110, 53179 Bonn

Oder im Internet als Download:

http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript251.pdf

 

 

 

 

 

Aufnahmen aus dem sächsischen Fotofallenmonitoring:

 

April 2017 - an einer Forststraße im Westerzgebirge

(dokumentiert durch J. Zschille)

Fotofalle-Luchs

 

 

August 2016 - am Felsenstandort im Westerzgebirge (dokumentiert durch M. Prüfer)

 

 

 

Juni 2015 - am Felsenstandort im Westerzgebirge

(dokumentiert durch A. Berger)

Fotofalle4

 

 

 

März 2015 - am Felsenstandort im Westerzgebirge

(dokumentiert durch A. Berger)

Fotofalle2

 

 

 

Februar 2015 - im Westerzgebirge

(dokumentiert durch A. Berger)

Fotofalle3

 

 

 

März 2013 - Luchs an einer Wildkamera im westlichen Erzgebirge

(Aufnahme zur Verfügung gestellt von H. Gündel)